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FF Si 112. Tage im Jubiläumsjahr

112. Tage

Es soll, neben dem Jubiläumsjahr, wohl auch ein Rekordjahr werden.

Am heutigen 112. Tag im 150. Jubiläumsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Singen hatte die Feuerwehr schon insgesamt 118 Einsätze zu bewältigen, darunter 32 Brandeinsätze, 45 Technische-Hilfe-Einsätze, 2 Umwelt-Einsätze und 34 Einsätze, die Aufgaben umfassen, die inzwischen in das Tätigkeitsfeld der Feuerwehr gehören.

Insgesamt wurden dabei 16 Personen aus gefährlichen Situationen gerettet.

In diesen 112 Tagen fanden 40 Proben- und Übungstermine statt, d.h. insgesamt 100 Stunden Fortbildung wurde von den ehrenamtlichen Ausbildern angeboten und von den insgesamt ca. 300 aktiven Angehörigen im Einsatzdienst angenommen.

Auch einige nennenswerte Einsätze waren dieses Jahr schon zu bewältigen:

Am 21.03. brannte es in einem Wohnhaus in der Südstadt. Dabei wurden von den 58 Einsatzkräften 400m Schlauch verlegt, insgesamt waren 6 Strahlrohre im Einsatz und nach 3 Stunden schweißtreibender Arbeit bei schönen Frühlingstemperaturen konnten die Einsatzkräfte wieder zurück an Ihre eigentlichen Arbeitsplätze.

 

Während der eigenen Großveranstaltung „Blaulichttag“ am 2. April forderte ein Einsatz im Karstadtgebäude mit ausgelöster Sprinkleranlage und Brand in einem Elektroverteiler das Organisationstalent der Wehrleute – es musste gleichzeitig eine Großveranstaltung in Betrieb gehalten werden, ohne den Einsatz zu vernachlässigen. Aufgrund der räumlichen Nähe und der hohen Motivation der Mannschaft war dies allerdings kein Problem.

 

Am 3.4., also tags darauf, fand in der Innenstadt die Singen-Aktiv-Veranstaltung „Singen Classics“ und der verkaufsoffene Sonntag statt, ebenfalls mit Beteiligung der Feuerwehr.

Gegen 13:00 Uhr war hier dann erneut Improvisation gefragt, denn es wurden 32 Einsatzkräfte des Gefahrgutzuges zu einem Gefahrgutunfall im Industriegebiet aufgeboten. Mit 7 Fahrzeugen rückte die Freiwillige Feuerwehr Singen an, unterstützt von Fachberatern und nach erfolgreichem Einsatz unter höchsten Schutzmaßnahmen konnten die Feuerwehrleute dann nach 4 Stunden zurück – in die Innenstadt zum Abbau oder zu ihren Familien.

 

Ein weiterer Großbrand ereignete sich am 07.04. am frühen Nachmittag. Mit 49 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen wurde ein Dachstuhlbrand bekämpft. Die meisten Wehrmänner konnten an diesem Tag ihre Arbeit nicht wieder aufnehmen.

Wir danken allen Arbeitgebern herzlich dafür, dass die Freiwilligen Feuerwehrmänner während der Arbeitszeit für die Sicherheit der Bevölkerung ihren Arbeitsplatz verlassen dürfen. Ebenso gilt unser Dank natürlich auch den Partnerinnen und Partnern, die zu allen möglich und unmöglichen Zeiten auf ihren Partner verzichten müssen.

 

Voller Motivation freuen wir uns auf die kommenden Tage und erwarten noch viele tolle Aktivitäten in unserem Jubiläumsjahr und stehen auch während dieser Veranstaltungen der Bevölkerung als verlässlicher Partner zur Seite.

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