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FF Si 150 Einsätze bis Pfingsten

150 Einsätze bis Pfingsten - Hohe Motivation bei der Singener Feuerwehr

Am Pfingstsonntag, dem 136. Tag des Jahres, wurde die Freiwillige Feuerwehr Singen bereits zum 150. Einsatz alarmiert.
Im Jahr des 150. Gründungsjubilaums hat diese Zahl natürlich auch für die Angehörigen der Feuerwehr eine besondere Bedeutung, im Vergleich mit den Vorjahren stellt diese Zahl eine deutliche Steigerung dar und es ist vorherzusehen, dass in diesem Jahr zum ersten Mal in der Geschichte der Feuerwehr Singen die Zahl von 400 Einsätzen erreicht wird.
Es scheint also neben dem Jubiläumsjahr auch ein Rekordjahr für die Feuerwehr zu werden.

"Die Angehörigen der Feuerwehr sind hochmotiviert, trotz oder gerade wegen der hohen Einsatzzahlen", so Andreas Egger, Kommandant und Leiter der Feuerwehr. "Natürlich ist es eine hohe Belastung für den Einzelnen, durch unser verteiltes Alarmierungskonzept versuchen wir aber, die Belastung für die Angehörigen der Feuerwehr gleichmäßig zu verteilen."

Die Feuerwehr Singen hat über 300 aktive Mitglieder in den Einsatzabteilungen sowie jeweils rund 100 Mitgliedern in den Jugend- und Altersabteilungen und ist damit die personaltechnisch größte Feuerwehr im Landkreis Konstanz. Hauptamtlich beschäftigt sind bei der Feuerwehr Singen insgesamt 8 Mitarbeiter, die sich um Gerätschaften, Fahrzeuge, Schutzkleidung, den vorbeugenden Brandschutz und die allgemeine Verwaltung kümmern. Die restlichen Angehörigen der Feuerwehr sind ehrenamtlich tätig und tragen, zusammen mit den hauptamtlichen Kräften, maßgeblich zur Sicherheit der Bevölkerung in Singen und den Ortsteilen bei.

"Wir wissen, dass es in der heutigen Arbeitswelt für Arbeitnehmer immer schwieriger wird, während der Arbeitszeit zum Einsatz zu gehen, da die Belastung für jeden Einzelnen zugenommen hat. Daher sind wir sehr froh, dass es noch viele verständnisvolle Arbeitgeber gibt, die Ihre Mitarbeiter auch tagsüber zu Einsätzen gehen lassen und damit auch Ihren Mitarbeitern wertschätzend zeigen, dass das "Hobby" Feuerwehr weit mehr als eine Freizeitbeschäftigung ist. Es ist sinnvoll für beide Seiten, viele Studien zeigen, dass ehrenamtlich engagierte Mitarbeiter auch im Berufsleben überdurchschnittlich engagiert sind.", erzählt Stefan Schüttler, Stellvertretender Kommandant der Abteilung Stadt.

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